Gymnastik und Schwangerschaft

Oktober 22nd, 2009 · No Comments

Gymnastik in der Schwangerschaft ist für viele Frauen eine sehr große Erleichterung. Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen und andere Beschwerden schleichen sich mit zunehmenden Bauch ein. Mit Schmerztabletten und anderen Präparaten möchte man in der Schwangerschaft nicht unbedingt arbeiten, da diese für das Kind schädlich sein können. So sucht man sich Alternativen zu dieser Behandlung. Manche Frauen haben in dieser Zeit überhaupt keine Probleme und können sich in dieser Zeit auch sehr gut bewegen. Bei anderen hingegen ist es so, dass diese unter sehr starken Schmerzen leiden und sich kaum noch dem Alltag widmen können. Hier braucht man dann etwas Gymnastik um eben diese Schmerzen kompensieren zu können.

Beckenbodentraining wird sehr häufig empfohlen. Mit diesen Übungen stärkt man den Beckenboden und auch den Unterleib. So wird es für Frauen mit einem sehr großen Bauch etwas leichter. Die Muskulatur in der Gegend wird gestärkt und man kann sich so auch leichter bewegen. Zusätzlich dient dies auch der Verbesserung der Harnwege und der Vaginamuskulatur. Beider werden gestärkt. So kommt es während der Schwangerschaft weniger zu Inkontinenz. Die Muskulatur der Scheide ist vor allem für die Geburt wichtig. Ein Kind kann sehr groß werden. Ist diese Muskulatur nicht gut genug ausgeprägt, so kann es zu Problemen kommen. Es gibt noch mehrere Möglichkeiten von Gymnastik. Dazu gehört auch die Rückengymnastik.

Mit einem Gymnastikball oder anderen Geräten kann die Wirbelsäule gestärkt werden. Diese Muskulatur trägt einen großen Teil des Gewichtes und sollte deshalb sehr gut trainiert sein. Solche Übungen können in einem Studio aber auch in der Schwangerschaftsgymnastik gemacht werden. Zudem ist die richtige Atmung auch wichtig um eine gezielte und auch gute Wirkung zu bekommen. In manchen Fällen gehören auch Nackenschmerzen und Wadenkrämpfe bei der Schwangerschaft mit dazu. Nackenschmerzen können durch gezielte Übungen in diesem Bereich gemindert werden. Klappt das mit der Gymnastik allein noch nicht, so kann auch zusätzlich Rotlicht eingesetzt werden. Dies lockert die Muskulatur und schadet dem Baby nicht.

Ist die Schwangerschaft zu Ende und das Baby endlich auf der Welt, so kann man nicht immer mit der Gymnastik aufhören. In manchen Fällen braucht man auch nach der Schwangerschaft noch etwas Training für die Muskulatur. Vor allem die Scheide ist sehr mitgenommen und wird geschafft sein von den Strapazen. Hier muss die Muskulatur wieder aufgebaut werden. Mit Gymnastik ist das leicht zu machen. Rückbildungsgymnastik gehört mit zum Programm nach jeder Schwangerschaft. Die Haut muss sich zurückbilden und auch die überschüssigen Pfunde können so wieder abtrainiert werden. Schonend und gesund wird sich das Gewicht mit der Gymnastik wieder reduziert und so kann man sich vielleicht bald wieder über sein altes Gewicht freuen.

Viele Frauen haben es schwer diese Umstellung zu verkraften. Der Busen wird größer die Rückenprobleme werden mehr. Der Bauch wird natürlich nach der Schwangerschaft wieder kleiner. So verlagern sich die Schwerpunkte erneut und es müssen weitere Gymnastikübungen gemacht werden. Dazu gehören auch die Übungen für den Rücken, denn dieser muss bei einer schweren Brust besonders viel leiden. Das Gewicht der Brust überträgt sich auf den Rücken. Dieser muss die ganze Last der Brust tragen. Ist die Muskulatur jetzt zu schwach, kommt es zu großen Rückenbeschwerden. Gymnastik hilft dagegen. Beweglichkeit und Aufbau der Muskeln tragen dazu bei, dass der Rücken entlastet wird. Man sollte diese Übungen regelmäßig machen, so kann sich der Rücken über einen längeren Zeitraum stabilisieren und sich auf das zusätzliche Gewicht einstimmen. Manchmal ist es sicherlich etwas schwer die täglichen Gymnastikübungen durchzuführen, aber der eigene Körper wird es einem hoch anrechnen und auch danken, wenn man ihn mit solchen einfachen und auch schnellen Übungen etwas entlastet.