Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS genannt, tritt bei Kindern im Kindergartenalter immer wieder auf. Dieses Syndrom wird auch als Zappelphilipp Syndrom bezeichnet. Oft kann man es nicht auf den ersten Blick feststellen und man muss daher die Kinder genau beobachten, um eben zu sehen, ob ADHS vorliegt oder nicht. Die ersten Anzeichen sind Konzentrationsschwächen. Diese können im Kindergarten beim Malen oder im Stuhlkreis festgestellt werden.
Kann sich das Kind nicht lange auf eine Sache konzentrieren, dann kann dies eine Folge von ADHS sein. Natürlich ist dies alleine noch lange nicht wirklich aussagekräftig. Dazu gehören auch Störungen der Impulskontrolle. Diese Kontrolle ist oft das erste Anzeichen, bei denen die Eltern und auch die Kindergärtnerinnen aufmerksam werden. Dies sieht man bei den Kindern oft nicht sofort, da sich das Syndrom meist mit dem Alter erst weiterentwickelt und stärker wird. Des Weiteren gehören auch innere Unruhe und Hyperaktivität mit dazu. Sind alle diese Symptome vorhanden, so liegt es sehr nahe, dass bei dem Kind ADHS vorliegt. Kinder mit diesem Krankheitsbild können nicht oder eben nur teilweise behandelt werden. Es gibt unzählige erprobte und erforschte Methoden, jedoch keine Garantie für die Heilung.
Kinder mit dieser Krankheit müssen jedoch nicht zwangsläufig eingeschränkt sein. Sie können damit oftmals sehr gut leben. Jedoch müssen einige Einschränkungen beachtet werden. Diese gelten für die Eltern genauso, wie für die Kinder selbst. Man kann mit Ernährungsumstellung, einigen Übungen und einer guten Betreuung jedoch einiges gegen das Syndrom tun und versuchen, es einzudämmen. Ein Leben kann mit dieser Krankheit in jedem Falle bewältigt werden.
